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Die Fährtenarbeit

Frank Schönke mit Jasko vom Annenhof beim Fährtentraining
Frank Schönke mit Jasko vom Annenhof

Die Fährtenarbeit gehört zur Ausbildung unserer Sporthunde. Hier lernt der Hund, seine gute Nasenveranlagung gezielt zum exakten Absuchen bestimmter, nach entsprechenden Vorgaben der Prüfungsordnung gelegter, menschlicher Geruchsspuren einzusetzen.

Die Fährten werden vom Fährtenleger  in Äcker, Wiesen oder Wälder gelegt. Je nach Prüfungsstufe enthalten sie unterschiedliche Schwierigkeitsgrade in Bezug auf Fährtenalter, Bodenbeschaffenheit, Fährtenverlauf, Fährtenlänge und Anzahl zu findender und anzuzeigender Gegenstände.

Der vom Hund aufzunehmende Fährtengeruch entsteht größtenteils durch Verletzung des Erdbodens mit Freiwerden bestimmter Boden- und Pflanzengerüche. Der Individualgeruch des Fährtenlegers spielt eine untergeordnete Rolle.

Bei der Ausbildung des Hundes zur Fährtenarbeit wird heute v.a. der Nahrungsaufnahmetrieb, (seltener der Meute- oder der Beutetrieb) genutzt.

Ein sehr intensives, zeitaufwändiges Training, das auch einige Anforderungen an die Fitness von Hund und Hundeführer stellt, ist für eine erfolgreiche und sichere Fährtenarbeit nach der Prüfungsordnung für Schutz- und Fährtenhunde erforderlich.

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